Am Freitagabend waren Stephan Okle und Antonio Lucena im schweizerischen Uster beim Läufermeeting „Uster Running“ über 5.000m am Start. Zur Startzeit um 21:20 Uhr herrschten gute klimatische Bedingungen. Antonio bewältigte die 12,5 Stadionrunden in 17:12 Minuten, Stephan folgte 13 Sekunden dahinter in 17:25 Minuten und konnte damit seine Saisonbestleistung um 11 Sekunden verbessern.
Am Tag darauf war Jens Ziganke beim Soundtrack 10km in Tübingen am Start. Die Startzeit um 14:00Uhr verhieß im Gegensatz zum 5000er am Vortag in Uster keine angenehmen Temperaturen, es war zur Mittagszeit sehr warm. Bis Kilometer 5 lief eine dreiköpfige Spitzengruppe bestehend aus Jens, Daniel Noll (TSV Glems) und dem Konstanzer Paul Snehotta, dem Feld vorweg. Jens lief sein Tempo konstant weiter, seine beiden Konkurrenten mussten anschließend eine Lücke reißen lassen. Obwohl Jens kurz vor dem Ziel noch fehlgeleitet wurde, gewann er das Rennen in 32:22 Minuten.

Dass Laufen auch ein Mannschaftssport sein kann, zeigten Jens Ziganke, Peter Wehrle, David Jansen und Stephan Okle bei der Marathonstaffel in Tuttlingen. Jeweils vier Läufer teilten sich die Marathonstrecke auf. Die erste Etappe lief Stephan, er hatte auf der Strecke bereits die Führung übernommen und übergab an Jens, dieser baute die Führung weiter aus. Auf Teilstrecke 3 tat ihm dies in souveräner Manier Peter gleich. Das letzte Teilstück lief David, auch er baute die Führung noch weiter aus, so dass die Vier schließlich alle gemeinsam Hand in Hand als Sieger über die Ziellinie laufen konnten. Mit der Zeit von 2:35 Stunden hatten sie einen Vorsprung von über einer Viertelstunde auf zweitplatzierte Team herausgelaufen.

2018 Tuttlingen Team

Ihre erste Meisterschaft in der Hauptklasse der Frauen nahm Christin Wintersig vergangenen Samstag in Ulm in Angriff! Gemeinsam mit drei Kollegen des TV Konstanz machte sie einen Ausflug ins Donaustadion, um sich dort das erste Mal in dieser Saison über die 3.000m zu testen. Die erste Hälfte des Rennens lief gut, doch dann machte es ihr unter anderem die Mittagshitze schwer. Die Beine wollten nicht mehr so, wie wünschenswert gewesen wäre und Christin konnte das Tempo nicht ganz halten. Dennoch überquerte sie nach 10:54,38min als sechste die Ziellinie!

Um weitere Wettkampfluft zu schnuppern fuhren unsere beiden Neuzugänge aus Spanien nach Hausen ob Verena. Dort liefen die beiden beim Verenalauf die 5km-Distanz. Antonio Lucena konnte den Lauf in 20:07 Minuten gewinnen. Auch seine Freundin Belen Gallego konnte die Frauenwertung in 28:50 Minuten für sich entscheiden.
Am selben Tag war Fabian Greiß beim IRONMAN 70.3 (70.3 bedeutet Halbdistanz) am Start. Dieser Wettkampf sollte aber auch als Aufbauwettkampf für die volle Langdistanz beim IRONMAN in Hamburg Ende Juli dienen. Daher hatte er auch in den Tagen vor dem Rennen noch recht hohe Trainingsumfänge absolviert, war aber dennoch mit sehr frischen Beinen an der Startlinie. Die 1,9km Schwimmen schaffte er in gut 33 Minuten, die anspruchsvolle Radstrecke (90 km) legte er in 2:32 h zurück und den abschließenden Halbmarathon bewältigte er in 1:31 h. In Summe stand dann eine Zeit von 4:43 h in den Ergebnislisten, womit er auch seine persönliche Bestzeit steigern konnte.

Dass die Bahnleichtathletik alles andere als schnöde sein muss, haben die Macher von der LG Region Karlsruhe eindeutig bewiesen. Inzwischen in der dritten Auflage befand sich das hochkarätige Läufermeeting am vergangenen Wochenende. Allein sechs Läufe über 5.000m, eingeteilt nach Leistungsvermögen, waren angesetzt. Dazu etwa so viele Serien über 800m, 1.500m und 3.000m Hindernis. Damit waren in Summe über 600 Athleten am Start, was zur Folge hatte, dass auch die eine oder andere Norm für eine internationale Meisterschaft gefallen ist. Aufgepeppt wurde das Ganze mit einem großen Showprogramm und auch einem Partyfestzelt auf der Gegengeraden, welches die Läufer in jeder Runde durchliefen. Vom SV Reichenau war Stephan Okle mit von der Partie. Sein 5.000er wurde um 23:05 Uhr gestartet. Nach kontrolliertem Beginn konnte er sein Tempo exakt halten und kam nach 17:36 min ins Ziel. Für das erste Rennen über diese Distanz in dieser Saison war dies zufriedenstellend. Die Atmosphäre bei der Veranstaltung taugt jedenfalls für schnelle Zeiten.

Seine gute Marathonform nutzte Christoph Klauser um auch auf der Runde um den Schluchsee eine gute Zeit zu erzielen. Beim landschaftlich sehr reizvollen Schluchseelauf über 18,2 km konnte er seine starke Form nochmals unter Beweis stellen. Nach 01:09:36h hatte er den See umrundet. Damit kam er auf den 26. Gesamtplatz und verbesserte seine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke um ziemlich genau eine Minute.

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